1. Petrus 5 vo 5
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1. Petrus 5 vo 5
5 Do jammere i als Mittelschter, als Ziige vu dr Leide vum Chrischtus un als Teilhaber a dr Herrlichkeit, de soll offebar wäre, a de Älteschte unda äich:
2 Hütet d Herde Gottes, wo nech avertrout isch, u dient als Ufseher – nid us Zwang, sondern freiwillig vor Gott, nid us Liebi zu unerhliche Gwünn, sondern voll Eifer.
3 Spiut euch nid aus Herre über die uf, wo Gottes Erbe si, sondern wärde Vorbilder für d Herde.
4 Und we dr obersti Hirte offebart worde isch, wärded ihr d Chrone vor Herrlichkeit empfange, wo nid verwelkt.
5 Ebenso ier jüngere Manne, ordnet nech de ältere Manne unger. Ihr alli aba, kleidet äich im Umgang mitänanda mit Demuet, denn Gott schtellt sich d Ibaheblichkeit entgegä, aba d Demüetige schenkt da unverdienti Güte.
6 Begäbet Nech drum in Demuet unger di mächtigi Hand Gottes, dmit er äich zue gebare Ziit erhöht,
7 u wirft alli äiri Sorge uf ihn, denn na kümmeret sech um euchb.
8 Blibt bi klarem Verstand, sit wachsam. Eure Gegner, dr Tüüfel, louft wie ne brüelende Löwe ume und isch druff us, öpper z verschlinge.
9 Doch widerschteit ihm fescht im Gloube u i däm Bewusstsi, dass Öii ganzi Brüederschaft ir Wäut die glychi Art Lyde düremacht.
10 Aber nohchdem ihr e churzi Ziit glitte hän, wird dr Gott alle unverdiente Güte, wo äich zue sinere ewige Herrlichkeit in Gmeinschaft mit Chrischtus bruefe het, euri Schuelig sälber beende. Er wird äich feschtige, er wird äich schtärke, er wird äich feschte Halt ge.
11 Ihm gebührt d Macht für immer.
12 I ha Nech mit der Hilf vom Silvạnusa, won i als treue Brüeder betrachtet ha, i wenige Wort gschribe um üch Muet z mache und nachdrücklech z bezüge, dass das die wahre unverdiente Güte Gottes isch. A ihre hebed fescht.
13 Es grüesset nech die, wo z Babylon isch – e Userwählti wi Ier – usserdem Markus, mi Sohn.
14 Gresst mit nem Kuss dr Lebi. Ich wünsch äich allne, de ihr mit Chrischtus verbunde sin, Friede.