D Psalme 58 bis 150
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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D Psalme 58 bis 150
Für de musikalisch Leiter. Nach "Richt nicht zugrund". Vo David. Miktạm.
58:1 Chöi dir vo Gerechtigkeit rede, we dir schwiget?
Chöider ufrichtig Rächt rede, ihr Mönschesöhn?
2 Nei sondern Ungerechtigkeit plant dir i euem Härze
und eui Händ verteile Gwalt im Land.
3 Die Böse gö vo Geburt ah uf Abwege.
Eigensinnig sinds, Lügner sobalds zu de Welt chöme.
4 Ihr Gift isch wie Schlanggift.
Si si taub wi d Kobra, wo ihr Ohr verstopfet.
5 Si wird nid uf d Stimm vo de Beschwörer ghöre,
sy dene Zaubersprüch o no so chönne.
6 O Gott, schla ne d Zähn uus!
Brich dä Löie dä Chiefer, o Jehova!
7 Si söue verschwinde wi versickends Wasser.
Gott söll sin Boge spanne und se mit sine Pfiili niederstrecke.
8 Si söue wi ne Schneck wärde wo uf ihrem Wäg zerfliesst,
wi das tot geborene Chind vonere Frau wo niemals d Sunne gseht.
9 No bevor eui Töpf ds Füür vom Dornegestrüpp gspüre,
wird Gott sowohl de saftige als o de brennende Zweig wi dürne Sturm fortwirble.
10 Der Gerächt wird sich freue will er d Rache gseh het.
Sini Füess werde im Bluet vo de Böse wate.
11 Dann wird man sagen: "Ja, es gibt eine Belohnig für die Gerächte.
Es git tatsächlich en Gott wo uf de Erde für Rächt sorgt."