GTranslate Wähle deine Sprache

Lukas 9 vo 24

von Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 413

 

Lukas 9 vo 24

9:1 Denn het er d Zwölf zemme gruefe und het ne Macht u Autorität über aui Dämọne u d Macht, Chrankheite z heile.

2 Är het se usgschickt, ds Königrich Gottes z predige und Kranki gsund z mache.

3 "Nähmet für ungerwägs nüt mit", wies er se ah, "weder e Stab no e Provianttäsche no Brot no Gäld und o kes zuesätzlechs Gwand.

4 Doch wo immer Ihr ines Huus iträtted, dert blibed und vo da geit wyter.

5 U wome nech nid ufnimmt, da schüttlet bim Verlasse vor Stadt der Stoub vo eune Füess aus Warnig für d Bewohner."

6 Da si los gange u zoge dürs Gebiet vo Dorf zu Dorf, hei überau di gueti Botschaft bekannt gmacht u hei Chranki gheilt.

7 Das alles isch o Herodes cho, em Bezirksherrscher, z Ohre, u är isch zimlech irritiert gsy, wüu die einte hei gseit Johạnnes syg vo de Tote uferweckt worde,

8 di angere, elịa sy erschiene, u no anderi, e Prophet vo früecher sy ufgschtande.

9 Herodes het sich gwunderet: "Ich ha Johạnnes doch la enthaupte. Wer isch denn bloss dä Maa, wo ich das alles ghöre?" Er het ne wölle drum unbedingt gseh.

10 Wo d Aposchtel zrugg cho sind, händ sie Jesus verzellt, was sie alles gmacht händ. När het er si mitgnoh und sich id Stadt Betsaida zruggzoge, um elei z si.

11 Doch vieli erfahre devo und hei ihm gfolgt. Är het si fründlech empfangä, het ne vo Gottes Königrich verzellt u het d Kranke gheilt.

12 Denn isch der Tag allmählich z End gange und die Zwölf sy cho und hei zu ihm gseit: "Schick d Lüt wäg, damit si sech i de Dörfer ringsum und ufem Land e Unterkunft chöi go sueche und Proviant beschaffe, wüu hie dusse sy mir amene abglägene Ort."

13 Är het erwidderet: "Gäbe ihr ne öppis z'ässe", wo si gseit hei: "Mir hei nume füf Brot und zwöi Fisch. Ussert vilicht, mir gö säuber ga und choufe für aui Ässe."

14 Es si nämlech um die 5000 Ma gsi. Är het itz zu sine Jünger gseit: "Sorgt derfür, dass sie sech i Gruppe vo ungefähr 50 zämesetze."

15 Das hei si gmacht u aui hei sech gsetzt.

16 Er het etze die fünf Brot gno und die zwei Fisch, het zum Himmel blickt und segnet sie. Denn het er d Brot brocht u het sie de Jinger glängt, dmit sie de Lüt gä het.

17 Alli ässä un sin satt worde. Die übrig bliebne Stück sammlet me ih und füllt dermit zwöelf Kerb.

18 Speter, won er allei bätet, sy die Jünger zue ihm cho, u het si gfragt: "Für wen halte d Lüt mi?"

19 Si hei antwortet: "Für Johạnnes der Täufer. Aber angeri säge: Elịa, und no anderi säge: E Prophet vo früecher isch ufgschtande."

20 Do het er si gfragt: "Und ihr, für wer haltet ihr mich?" Petrus het zur Antwort geh: "Für den Christus Gottes."

21 Nachhär weis är se ire ärnschtä Red a, wo niemerem z'sägä.

22 Er het hinzue gfüegt: "Der Menschensohn muss viel durchmache und vo de Ältiste, Oberpriester und Schriftgelehrte abglehnt werde, me wird ihn töte, u am dritte Tag wird er uferweckt werde."

23 De het er no zu allne gseit: "Wer e Nachfolger vo mir wott sy, mues sech säuber verlügnet, Tag für Tag sy Marterpfahl nä u mir ständig folge.

24 Denn wer sis Läbe will rette, wird's verliere, aber wer sis Läbe minetwäge verlürt, dä wird's rette.

25 Was bringts eim Mönsch scho wenn är die ganzi Wäut gwinnt aber sech säuber verlüürt oder sech zgrunde richtet?

26 Denn wer sich für mich un mini Wort schämt, fir den wird sich dr Menschensohn schäme, wenn na in sinere Herrlichkeit un der vum Vater un dr heilige Engel kummt.

27 Doch i versichere euch: Einigi vo dene wo hie stöh wärde uf ke Fall sterbe, ohni ds Königrich Gottes gseh z ha."

28 U so het er gno, öppe acht Täg nachdem er das gseit het, dr Petrus, Johạnnnes und Jakobus mit und isch uf e Bärg gstige, um z'bätte.

29 Bim Bätt het sech ds Usgseh vo sim Gsicht veränderet u sini Chleidig isch strahlend wiss worde.

30 Uf einisch hei sech zwöi Manne mit ihm – Moses u Elịa ungerhautet. 31 Si erschine in Herrlichkeit un schwätze über si Wäggang, wo sich in Jerusalem an ihm erfülle sötti.

32 Petrus u di angere si vom Schlaf überwältigt worde, doch wo si wider hellwach si gsi, hei si sini Herrlechkeit gseh u die zwöi Manne, wo bi ihm gstande si.

33 Wo nen die beide Manne grad hei wöue verlah, het der Petrus zu Jesus gseit: "Lehrer, wie guet das mir hie sy! Lass uns drü Zelte ufbaue: eis für dich, eis für Moses und eis für Elịa". Är het nid gwüsst was är da gredt het.

34 Doch während er das gseit het, het sech e Wulke bildet u het si bedeckt. Wo d Wolke si iighüllt het, hei si Angst übercho.

35 Denn isch e Stimm us de Wolke cho: "Das isch mi Sohn, wo userwählt het. Höret uf ihn!"

36 Wo d Stimm het gseit, isch Jesus widr elei gsy. D Jünger hei das ganze für sich bhaute u hei damals niemerem verzellt was si gseh hei.

37 Am Tag druf si si der Bärg abe gange u ä grossi Mönsch isch Jesus entgägecho.

38 Uf einisch e Maa us dr Mengi gruefe: "Lehrer, i bitte di, e Blick uf my Sohn z rüere – i ha nume de eint!

39 Äs Geischt packt ihn u är fangt plötzlech a schreie, wird i Chrämpf gstürzt u het Schuum vor em Muul. Dr Geischt verletzt ihn u laht ihn nid so liecht widr los.

40 Ig ha di Jünger bätte ne ustribe, aber si hei's nid chönne."

41 Aus Reaktion druf het Jesus gseit: "Was für ne ungläubige, verdreiti Generation! Wie lang mues ig no bi öich blibe und euch ertrage? Bring di Sohn her."

42 Sogar wo de Bueb nöcher isch cho, het der Dạ̈monne ufe Bode gschluderet und ihm heftige Chrämpf plaget. Doch Jesus isch der bese Geischt a gange, het de Junge gsund gmacht u het nen sinem Vater zruck ge.

43 Alli hei nume so gstunne über di grossi Macht Gottes.

Während sech d Lüt über alli sini Tate gwunderet hei, het är zu sine Jinger gseit:

44 "Höret guet zue und merked eu die Wort, denn de Menschensohn wird a Mensche verrate."

45 Doch si hei nid verstande was är da gseit het. Es isch ihne verborge gsi, damit si s nid begriffe, u si trout sich o nid nachefrage.

46 Nochane afo diskutiere wär vo ihne äuä dr Grösst sig.

47 Da Jesus het gwüsst was si i ihrem Herz überleit hei, het er es Chind gno, het's näb sich gstellt

48 un sait: "Wer in minem Name des Kind ufnimmt, der nimmt mi au uf. Un wer mich ufnimmt, nimmt au den uf, der mi gschickt het. Denn wer sich unda äich alle dämüetig vuhaltet, der isch gross."

49 Als Reaktion druf het Johạnnnes gseit: "Lehrer, mir hei gseh wie öpper di Name bruucht het zum Dämọnene ustriibe. Mir hei probiert ihn dra z'hindere wüu är dir nid mit üs zäme folgt."

50 Jesus entgägnet: "Hinderet ne nid dra, denn wär nid gägä euch isch, isch für euch."

51 Da d Täg siire Himmelfahrt nöcher cho sy, isch er entschlosse, nach Jerusalem z go.

52 Är het Bote voruus gschickt, wo ines samarịtischs Dorf si ga, um Vorbereitige für ihn z treffe.

53 Doch, me het ne nid ufgno, wüu er fescht vor gha het, nach Jerusalem z'gah.

54 Wo d Jünger Jakobus und dr Johạnnnes das gseh hei, hei si gfragt: "Herr, wotsch dass mir Füür vom Himmel herabrüfet und se vernichted?"

55 Doch är het sech umdräit u het ne wägem Vorhautige gmacht.

56 Drufhin si si i es angers Dorf ga.

57 Underwägs het öpper zu ihm gseit: "I folg dir, wo du o gosch."

58 Doch Jesus het erwideret: "D Füchs hei ihre Bau und d Vögel vom Himmu ihres Näscht, aber dr Mönschensohn het kes eigets Dehei."

59 E and're Maa het er ufgforderet: "Folge mir nach!", doch der entgägnet: "Herr, erloub mer, das i zersch ga u mi Vatter begrabe."

60 Druf het Jesus gseit: "Lah d Tote ihri Tote la begrabe, du aber gang und mach das Königrich Gottes wit und breit bekannt."

61 No e angere het gseit "I wird dr folge, Herr, doch erloub mer zersch, mi vo dene z'verabschiede, wo i mim Huus sy."

62 Jesus erwideret: "Niemert, wo sini Hand a Pflug legt und hinne blickt, eignet sech für Gottes Königrich."