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Ruth 2 vo 4

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Ruth 2 vo 4

2:1 Nọomi het e sehr wohlhabende Verwandte gha. Är het us dr Familie vo ihrem Maa Elimẹlech gstammt und Bọas gheisse.

2 Die Moabịterin Ruth het zu Nọomi gseit: "Lass mi bitte uf d Fälder ga und hinder öpperem, wo s mir erlaubt, Getreideähre ufläse. Nọomi het antwortet: "Gah, mini Tochter."

3 druf isch d Ruth use gange u het agfange, ufm Fäud hinger de Erntearbeiter Nachläse z halte. Zuefällig griet si uf es Stück Land wo Bọas, e Verwandte vom Elimẹlech het ghört.

4 Da isch Bọas us Bẹthlehem cho und het zu de Erntearbeiter gseit: "Jehova stah nech bi." Sie hend erwderet: "Jehova sign di."

5 Bọas het denn dä jung Maa gfragt, wo d Erntearbeiter beuufsichtiget het: "Zu wäm ghört die jung Frau?"

6 Der Maa hät gantwortet: "D Frou isch e Moabịterin. Si isch mit Nọomi us Mọab zruggcho.

7 Si het gseit: 'Darf i bitte hinger de Erntearbeiter zwüsche de abgschnittne Ähre Nachlese hebe? Si isch hüt morge cho u sitdem ufe Bei. Grad äbe het si sech i Ungerstand gsetzt zum churz usruefe."

8 Denn het Bọas zu Ruth gseit: "Hör zu, meine Tochter. Sammle nid ufemne angere Fäud Ähre. Gang niene angers hi. Heb di äng a mini Arbeiterinne.

9 Bhaute ds Fäud im Oug wo si ärnte und gang mit ihne. I ha de Manne gseit, dass si di nid söue aerüere. Wed Durscht hesch chasch us de Chrüge Wasser trinke wo d Manne gschöpft hei."

10 Ruth isch sech nieder gworfe, het sech bis zum Bode verbügt u gfragt: "Wie chunnts dass du mir dini Gunst schenksch? Werum beachtisch mi wo i doch e Usländerin bi?

11 Bọas antwortet: "Me het mir usfüehrlich brichtet, was nachem Tod vo dim Maa alles für dini Schwiegermueter gmacht hesch. Dass du di Vater u dini Mueter u ds Land vo dire Verwandte verloh hesch u zumne Volk bisch, wo nid kennt hesch.

12 Jehova söll dich für das wo du do häsch belohnä. Mögisch e vollkomme Lohn vo Jehova übercho, dem Gott Israels, unter dene Flügel du Schutz gsuecht häsch.

13 Druf het si gseit: "Mi Herr, schenk mer dini Gunst. Du hesch mi tröschtet u mir beruhigend zuegredet, obwohl i nidemal e vo dinere Dienerinne bi."

14 Zur Ässenszyt het dr Bọas zu ihre gseit: "Chum her, iss es Stück Brot. Tauch's in Essig." Da het si sech näbe d Erntearbeiter gsetzt. Bọas het ihres Korn gröschtet und si het sich satt gässe. Am Schluss het si no öppis übrig gha.

15 Wo si ufstand isch um wyter Ähre z sammle, wies Bọas syni Manne ah: "Lönd si zwüsche de abgschnittne Ähre sammle und behandlet se nid schlächt.

16 Zieht o äxtra Ähre us de Bündeli use u löh se zum Ufsammele für si lige. Seit nüt unfründlechs zu ihrem."

17 Da het si bis zum Abe ufm Feld Nachlese ghalte. Wo si di gsammte Ähre usgschlosse het, isch öppe es Ẹpha Gerschte zäme cho.

18 Denn het si d Gerschte mit id Stadt gno, u ihri Schwiegermueter het gseh was si ihgsammlet het. Dr Ruth het o ds Ässe uspackt, wo übrig bliebe isch gsy, nachdem si sich satt gässe het, u het's ne gäh.

19 "Wo hesch hüt Ähre gsammlet? Wo hesch gschaffet?", het ihre Schwiegermueter wöue wüsse. "Gsägnet soll der si, der di beachtet het. Si het ihre Schwiegermuetter brichtet, wo si gschaffet het. "Der Maa, wo i hüt gschaffet ha, het Bọas" gheisse, het sie erklärt.

20 Druf het Nọomi zu ihrer Schwiegertochter gseit: "Er söll vo Jehova gsägnet si, wo sini loyali Liebi gegeüber de Läbige und de Tote nie verseit het. Witer het si gseit: "Dr Maa isch mit üs verwandt. Är isch eine vo üsne Rückchäufer.

21 D Moabịterin Ruth het denn verzellt: "Er het o zu mir gseit: 'Halt di äng a mini Lüt bis si alles abgfahre hei.

22 Nọomi het zu ihrem Schwiegertochter Ruth gseit: "Es isch besser we mit sine Arbeiterinne mitgosch mini Tochter, süsch wirsch ufenem andere Feld vilicht belästigt."

23 Auso het sech dr Ruth a d Arbeiterinne vo Bọas ghaute u sammlete Ähre, bis d Gerschte- u d Wizeränte vorüber si gsy. U si het wyter bi ihre Schwiegermuetter gwohnt.