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1.Petrus Vers 2 vo 5

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Petrus Vers 2 vo 5

1:2 Leit auso aui Schlächtigkeit u Tüschig u Heuchelei u Neid u aui üble Nachrede ab.

2 Entwicklet we nöiboreni Chind ä Verlange nach dr reine Milch vum Wort Gottes, dmit ihr durch sie wachse un grettet wäre,

3 vorusgsetzt, dir heit gschmöckt das dr Herr güetig isch.

4 Während Der zu ihm chunnt – e lebändige Schtei, vo Mönsche verworfe, vo Gott aber userwählt und für ihn kostbar,

5 werded dir selber als lebendigi Stei zumene geistige Huus ufbaut. So chöit ihr als heiligi Prieschterschaft geistigi Opfer darbringe, wo dur Jesus Christus für Gott ahnähmbar si.

6 Denn i de Schrifte steit: "Gseht her! I lege in Zion e userwählte Stei, e kostbare Eckstei vom Fundament. Keine wo a ihn glaubt, wird jemals enttüscht werde.

7 Für öich etzt isch er choschtbar, wil ihr gläubige sind. Für di Ungläubige aber gilt: "Der Schtei, wo d Baulüt verworfe hei, dä isch zum Haupteckstei worde

8 un "es Schtei vum Aschtoss un ä Fels vum Ärgerniss. Si stolperä, wel si däm Wort Gottes nit ghörä hän. Grad dezue sin si au bestimmt worde.

9 Ihr aba sin "es userwählts Gschlecht, e königlichi Prieschterschaft, e heiligi Nation, e Volk als bsunders Bsitz, damit ihr di hervorragende Eigeschafte däm si wit u breit verchündet, wo euch us dr Finsternis i sy wunderbare Liecht grüeft het.

10 Denn früecher wartet ihr kei Volk, etze aba sin ihr Gottes Volk. Früehner isch äich kei Barmherzigkeit erwiese worde, etze aba hän ihr Barmherzigkeit erfahre.

11 Dir Liebe, ech bitte euch als Fremde und vorübergehend Assässige dringend, sündige Wünsch wo Chrieg gäg euch füehre nid nochezgä.

 12 Füehrt wyter e guete Läbenswandu unger de Vouker. Wenn si nech de vorwärfe, dass ihres Schlächts tüend, chöi si öiri guete Tate beobachte u aus Foug dervo gott sinere besichtigig verherrliche.

13 Ordnet öich wäg em Herr jede mönschleche Schöpfig unger – öb eim Chönig aus öpper Höcherem.

14 oder Statthaltere, wo vo ihm gschickt worde si um die z bestrafe, die schlächts mache, aber die z lobe, wo guets tüe.

15 Gott wott nämlech, dass ier dür Guets tüend z Grede unwüssender, unvernünftige Mönsche zum Verstumme bringt.

16 Handlet als freie mensche, aber nutzet euri Freiheit ned als Deckmantel zum Schlächts tue, sondern als Sklave Gottes.

 17 Ehrt Mönsche aller Art, liebt die ganzi Brüederschaft, häb Ehrfurcht vor Gott, ehrt der Kenig.

18 Diener sölled sich ihre Herre mit em gebührende Respekt underordne – nid nume de gueti u vernünftige, sondern o dene, wo schwär zfride¬zstelle sy.

19 Denn es isch öppis erfreulichs, we öpper wäg sim Gwüsse vor Gott unger Härte usharrt und ungrächterwiis liidet.

20 Was isch scho ruhig dra, wenn ihr Schläg ushaltet, wo ihr für Sünde bechömet? Trage ihr aber Leid weu ihr Guets tüet, de fröit sech Gott.

21 Derzue sin ihr ja bruefe worde, wel au dr Christus für euch glitte het. Är het Nech es Bispiel hinterlah, damit ihr sy Fuessspure genau folget.

22 Er het ke Sünde agfange u us sim Muul isch o kes betrügerischs Wort cho.

23 Woner beschimpft worde isch, het er nid zrug gschimpft. Wo er litt het, het er nid droht, sondern vertrout sich däm a, wo gerecht urteilt.

24 Er säuber het üsi Sünde i sim eigete Körper a Stamm treit, damit mir im Hiblick uf Sünde stärbe u für d Gerechtigkeit läbe. Und "dur sini Wunde sind ihr gheilt worde.

25 Denn ihr wartet we Schof, wo sich virrt hei, doch itz sin ihr zum Hirte u Ufseher aune Seele zruckcho.