Aposchtelgschicht 19 vo 28
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 386
Aposchtelgschicht 19 vo 28
19:1 Während Apọllos in Korinth isch, isch Paulus dür ds Landesinnere zoge und isch nachem Ẹphesus durab cho. Dert het er einigi Jünger troffe
2 u het si gfragt: "Heit der heilige Geischt empfange, wo der gläubig si worde?" Si hei erwyderet: "Mir hei noni einisch ghört, dass's e heilige Geischt git."
3 Da het er gseit: "Was für e Taufi heit der denn empfange?" Si hei antwortet: "Die Tauf des Johạnnnes."
4 Paulus erchlärt het: "Johạnes het d Mensche als Symbol vo ihrere Reue tauft. Är het zum Volk gseit, dass es a de glaube söll, wo noch ihm chunnt, das heisst an Jesus."
5 Nochdem si das ghört hei, si si im Name vom Herr Jesus tauft worde.
6 Un als Paulus ne d Händ ufglegt het, kummt dr heilige Geischt iba sie, un sie hän agfange i frömde Schproche z schwätze un z propheteze.
7 Es si insgesamt öppe zwölf Manne gsi.
8 Er isch i die Synagoge gange, wo er drü Mönet lang muetig u offe het gredt, indem er Vorträg ghalte het und überzüügend über das Königrich Gottes gschwätzt het.
9 Als sech jedoch einigi hartnäckig weigeret z glaube und vor de Lüt abfällig übere Wäg redet, het er sech vo ihne zrüggzoge und het d Jünger mitgnoo. Är het de im Hörsaal vor Schuel vom Tyrạnus täglech Vorträg ghebt.
10 Das het er zwöi Jahr lang gmacht, sodass alli, wo ir Provinz Asie gläbt hei, ds Wort vom Herr hei ghört – sowohl Jude aus o Grieche.
11 Gott het dür d Händ vom Paulus witerhin ussergwöhnlichi mächtigi Tate vollbracht,
12 sodass me sogar Tüecher u Schürze wo si Körper hei berührt zu de Kranke bracht, woruf d Krankheite verschwunde hei, u di böse Geischter si uusgfahre.
13 Einigi vu d Jude, wo umherzogä un Dämọnä usschribe, hei jedoch äbäfalls versuecht, bi Mensche mit böse Geischter dr Name vum Herr Jesus z bruche, indem sie gsait hei: "Bi Jesus, der Paulus predigt, befehl i dir fyrlich, uszfahre."
14 Das hei o sibe Söhn vomene jüdische Oberpriester namens Skẹva gmacht.
15 Doch dr bese Geischt git ne zantwort: "Ich kenne Jesus un ma isch au Paulus bekannt. Aber wer sin na?"
16 Druf het sich dr Mönsch gschtürzt, wo dr bös Geischt isch gsi, uf sie u überwältig het u bezwanget eine nach em andere, so dass si nackt u us em Huus verletzt.
17 Das isch allne bekannt worde, sowohl d Jude als au de Grieche, wo i Ẹphesus gläbt hei. Furcht befielt si alli u dr Name vom Herr Jesus isch wyter verherrlicht worde.
18 Und vieli vo dene, wo gläubig worde si, sy cho u hän ihri Tate bekannt u brichtet offe.
19 Ja, e ganzi Azahl vo dene wo magischi Künschtli tribe hei, hei ihri Büecher zäme treit u si vor aune Lüt verbrönnt. Wo me ihre Wert errechnet het, het sech use gsteut dass si 50'000 Silberstück wärt gsi sy.
20 So breitet sech ds Wort Jehovas mit Macht us u isch immer stärcher worde.
21 Nochdem das alles gscheh isch, beschlosse Paulus, über Mazedọnie und Achạia noch Jerusalem z reise. Er het gseit: "Weni dert gsi bi, mues i o Rom gseh."
22 Auso het är zwöi vo dene gschickt, wo ihm z Dienscht gstande si, u zwar dr Timọtheus u Ärạstus, nach Mazedọnie. Är säuber drgäge isch no es Zytli lang ir Provinz Asie blibe.
23 Damals isch wäg em Wäg e zimlechi Unrueh entstande.
24 Es het da nämlich e Silberschmied namens gäh Demẹtrius, dr Silberschrei vo de Ạrtemis härgschteut u de Handwärcher beträchtleche Gwünn ibrocht het.
25 Är het se u angeri versammlet, wo mit däm Handwärk ztüe hei, u gseit: "Männer! Dir wüsset ja, dass üse Wohlstand vo däm Gschäft abhängt.
26 U itz gseet u ghöret dir wie dä Paulus nid nume in Ẹphesus, sondern fasch ir ganze Provinz Asie e hufe Lüt überredet u umgstumme het. Är seit nämlech dass Götter wo vo Mönschehand gmacht si, gar ke Götter si.
27 Es bestoht aber nid nume d Gfahr, dass üsi Gwerb in Verruef chunnt, sondern au, dass me vom Tempel vo de grosse Göttin Ạrtemis nüt me haltet. Durch wird sie, de in dr ganze Provinz Asien un uf dr bewohnte Erde abetetet wird, ihre Grössi beraubt."
28 Wo d Lüt das hei ghört, sy si hässig worde u fange a z schreie: "Groess isch die Ạrtemis der Ẹpheser!"
29 D Stadt isch i völligiger Verwirrig gsi. Aui hei zämä is Theater gstürmt u d Mazedọnier Gạjus und Aristạrchus mit ine gschlappt, wo Paulus uf dr Reis begleitet hei.
30 Paulus sinersiits isch parat gsi zu de Lüt inezgah, aber d Jünger hends nid zue gloh.
31 O einigi Mitglieder vor Kommission für Feschtlechkeite u Schpili, wo ihm fründlech gsinnt sy, hei ihm e Nachricht gschickt u ne dringend bätte, sech nid i ds Theater z wage.
32 Dert hei die einte dies gschroue, die angere das, wüu di Versammlete si i Verwirrig gsy, u di meischte hei nid gwüsst, warum me überhoupt zämegchunnt isch.
33 Da het me dr Alexander us dr Mängi use ghout nachdem ne d Jude nah füre gschobe hei. Är het es Handzeiche gä, zum vor em Volk ä Verteidigungsred z halte.
34 Wo si aber erkennt hei, dass är e Jude isch gsy, hei si aui öppe zwöi Stung läng wi us me Muul: "Groess isch die Ạrtemis der Ẹpheser!"
35 Nochdem der Stadtschryber d Mängi schliesslech beruhigt het, het er gseit: "Männer vo Ẹphesus, wüsse nid jede Mönsch, dass d Stadt der Ẹpheser d Hüterin vom Tempel vo de grosse Ạrtemis und vom Himmel gfalle Bild isch?
36 Das isch doch unbestritbar. Also bewahrt d Rueh und überstürzt nüt.
37 Schliesslech hei die Manne, wo der hie härebracht hei, weder üsne Tempel bschteue no gäge üsi Göttin gläschteret.
38 Wenn also Demẹtrius und di andere Kunsthandwerker e Klag gege öpper hei – defür wärde Grichtstäg abghaute und es si Prokonsulene da. Sölleds Klage gegenand vorbringe.
39 Wener aber öppis wo drüber use geit, mues es ire gsetzmässige Versammlig entschiede wärde.
40 Denn mir stöh würklech in Gfahr wäg dr hütige Aaglägeheit vom Ufstand beschuldigt z wärde wo's doch nüt git, wodurch mir dr Ufruhr hie chöi begründe.“
41 Nachdem er das gseit het, het er d Versammlig ufglöst.