Matthäus 24 vo 25
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Matthäus 24 vo 25
24:1 Wo Jesus grad het wöue vom Tempel weggah, si sini Jünger zu ihm cho zum ne uf d Tempelboute ufmerksam mache.
2 Als Reaktion druf hetter zu ihne gseit: "Gsehnd der das alles? Ich versichere eu: Hie wird kein einzige Stei ufem andere bliibe. Alles wird zerstört."
3 Won er speter uf em Ölberg gsässe het, sy di Jünger elei zu ihm cho u hei wöue wüsse: "Säg üs: Wenn wird das passiere, und a welem Zeiche wird me dini Gägewart und de Abschluss vom Wäutsystem erkenne?"
4 Jesus antwortet: "Passt auf, dass euch niemmert tüscht!
5 Denn vieli wäre unda minem Name ufträte un sage: 'Ich bi dr Chrischtus', un sie wäre vieli tüüsche.
6 Ihr werdet vo kriege u kriegsbrichte lose. Doch gratet nid in panik, denn es muess so cho aber es isch nonig s End.
7 Denn es Volk wird sich gege s andere erhebe und es Landa gege s andere, und i einere Gegend nach der andere wird s Läbensmittel¬knappheit und Erdbebe gä.
8 All das isch dr Aafang vonere schmerzliche Zyt.
9 Dann wird ma äich grossi Schwierigkeite mache un äich umbringe, un wägä minem Name wäre äich alli Velka hasse.
10 Viu wärde de is Stolper cho, u eine wird dr angere verrate u hasse.
11 Es wärde viu falschi Prophete uftrete und si werde viu tüsche,
12 u wäge dr zuenähmendä Gsetzlosigkeit wird d Liebi vo de meischte erkalte.
13 Wer aber bis zum Endi usgharrt het, der wird grettet.
14 Und die gueti Botschaft vom Königrich wird uf dr ganze bewohnte Erde bekannt gmacht wärde als Zügnis für alli Völker, u de wird ds End cho.
15 We Der also der abscheuleche Verwüeschter, wo der Prophet Daniel gredet het, amene heilige Ort gseht – der Läser mues guet chönne unterscheide –,
16i den söue die in Judạ̈a si, afö i d'Bärge flüche.
17 Wer uf em Dach isch söll nid abe is Huus gah zum sini Sache hole,
18 und wär uf däm Fäud isch söu nid zrüggchere u sis Obergwand hole.
19 Wehe de Schwangere u de stilleende Müettere i dene Täg!
20 betet immer wider drum, dasser nid im Winter oder am Sabbat müend flüüge.
21 Denn chunnt e grossi Drangsal, wies si vo Afang vor Wäut bis itz nid gä het u o nie wider wird gä.
22 Würde die Täg nid verchürzt, de würd ke Mönsch grettet wärde aber wäg de Userwählte wärde die Täg verchürzt.
23 We de öpper zu euch seit: 'Gseht! Hie isch der Christus!' oder: 'Dert isch er!', gloub's nid.
24 Denn s wäre falschi Chrischtus un falschi Prophete ufträte, un sie wäre grossi Zeiche un Wunda vollbringe, um wenn möglich sogar d Üserwählte z dusche.
25 Denk dra, i ha öich gwarnt!
26 We auso öpper zu euch seit: 'Da! Är isch ir Wildnis', de geit nid häre oder: 'Da! Er isch i de Inneruume', de gloub's nid.
27 Denn we ne Blitz, der im Oschte sichtbar wird un bis zum Weschte lüchtet, so wird d Gegewart vum Menschebue si.
28 Wo de Kadaver isch, da wärde sech d Adler versammle.
29 Diräkt nach dr dr drangsal vo dene Täg wird sech d Sunne verfinschtere, dr Mond hört uf z lüchte, d Stärne gheie vom Himmu u d Chraft vom Himmu wärde verschütteret.
30 Denn wird ds Zeiche vom Mönschensohn am Himmu erschiene, u alli Völker dr Erde wärde sich truurig a d Bruscht schlah, u sie wärde dr Mönschsohn mit Macht u grosse Herrlichkeit uf de Wulche vom Himmu cho.
31 U är wird sy Ängel mit lutem Trompeteschall ussende, u si wärde sini Userwählte vo de vier Himmelsrichtige här versammle – vomene Ändi vom Himmel bis zum andere.
32 Lern folgendi Lektion vom Feigebaum: Sobald sy Zwyge saftig u grüen wärdä, wüsset Der, dass der Summer nooch isch.
33 So erkenne dir o, we dir aui das gseht, dass är nöch isch, ja vor dr Tür steit.
34 Ig versichere euch: Diä Generation wird uf kein Fall vergah, bis das alles passiert. 35 Himmel u Ärde wärde vrgah, aber mini Wort wärde uf ke Fall vrgah.
36 Doch der Tag u d Stung kennt niemer, weder d Ängel im Himmel no der Sohn, sondern nume der Vater.
37 So wi d Zyt Noahs isch gsy, so wird d Gegewart vom Menschensohn si.
38 Denn in dr Ziit vor dr Sintflut ässä un trinke d Mensche, sie hirote un wäre hirote bis zue däm Dag, an däm Noah in d Arche goht,
39i und si hei kener Notiz vo allem gno bis d Sintfluet isch cho und si aui mit sich rissä. So wird o d Gägewart vom Mönschä si.
40 Zwöi Manne wärde uf em Fäld sy – der eint wird mitgno u der ander zrügg gloh.
41 Zwöi Froue wärde mit der Handmüehl mähle – di eint wird mitgno u di angere zrügg gloh.
42 Blibt also wachsam, will ihr nid wüsset, a welem Tag euer Herr chunt.
43 Eis isch klar: We dr Husbsitzer wüss, zu welere Zyt dr Dieb chunnt, de blibt är wach u laht ne nid bi sech la iibräche.
44 Drum: Haltet o ihr euch parat, denn de Menschensohn chunnt zunere Stund, wo ihr nid demit rächnet.
45 Wär isch i Würklechkeit der treue und verständigi Sklave, wo sy Herr d Verantwortig für sy Husdiener übertrage het, damit är ne zur richtige Zyt eri Nahrig git?
46 Glücklech isch dä Sklave, we si Herr chunt u gseht, dass är genau das tuet!
47 Ig versichere euch: Sy Herr wird ihm d Verantwortig für sin ganz Bsitz übertrage.
48 Faus sech aber dä schlechti Sklave jemals sött säge: 'Min Herr verspötet sech',
49i u er afaht di angere Sklave z schlah u mit de Gwohnheits¬trinker z ässe u trinke,
50 wird dr Herr vo däm Sklave a eim Tag cho woner's nid erwartet, und zunere Stund woner nid kennt,
51 u ne üsserscht hert bestrafe u ihm si Platz bi de Hüchler zuewise. Dert wird är gränne u mit de Zähne knirsche.