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Aposchtelgschicht 17 vo 28

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Aposchtelgschicht 17 vo 28

17:1 Drno hei si dür Amphịpolis und Apollọnia zoge u si uf Thessalọnid wo's e Synagoge vo de Jude het gä.

2 Paulus isch wi gwohnt zu ne ine und het a drü Sabbat mit ne gredt, wob er anhand vo de Schrifte argumentiert het.

3 Är het erklärt u bewise dür Vrwiis uf d Schrifte, dass dr Chrischtus liedend u vo de Dote het müese ufschtoh, un het gsait: "Dä Jesus, den i eu verkündet, das isch dr Chrischtus."

4 Drufa wäre ä baar vu nene gläubig un schlossä sich Paulus un Sịlas a, ebeso ä grossi Mängi Grieche, de Gott abäte, un ä baar prominänti Froue.

5 D Jude aber wo iversüchtig si worde, hei einigi übli Männer zäme gholt, wo sech ufem Marktplatz umetribe. Si hei e Mob bildet u d Stadt i Ufruhr versetzt. Si hei is Huus vom Jạson gstürmt um Paulus und Sịlas zum Mob usebringe.

6 Wo die nid z finde si gsi, hei si Jạson gschlappt u einigi vo de Brüedere zu de Stadtvorsteher u hei gschroue: "Die Manne wo die bewohnte Erde hei ufghetzt, sy o hie awesend,

7 und Jạson het se aus Gescht bi sech ufgno. Si aui verstosse gäge d Verordnige Cäsars, denn si säge, dass e angere König isch, nämlech Jesus."

8 Wo d Mengi u d Stadtvorsteher das hei ghört, sy si beunruhigt gsy.

9 Nachdem sie sich vo Jạson und de andere e usriichendi Bürgschaft hei la gäh, hei si la gah.

10 Sobalds Nacht worde isch, hei d Brüedere sowohl Paulus als o Sịlas nach Berọ̈a wäg gschickt. Dert aacho sinds in d Synagoge vo de Jude gange.

11 Die hei e edleri Istellig gha als die in Thessalọnid, denn si hei ds Wort Gottes üsserscht paratwillig ufgnoo u hei täglech sorgfältig i de Schrifte gforscht, öb das, wo si hei gschtumme.

12 Deshalb sind vieli vo ihne gläubig worde, ebeso etlichi agseheni griechischi Froue sowie einigi vo de Manne.

13 Als d Jude vo Thessalọnid jedoch erfahre, dass Paulus au in Berọ̈a s Wort Gottes verkündet het, si dörthi cho, um d Lüt i Unrueh z versetze und ufzhetze.

14 Drufhin hei d Brüeder Paulus sofort zum Meer wäg gschickt, doch sowohl Sịlas aus o de Timọtheus blibe dert zrug.

15 Paulus isch vo syne Begleiter bis uf Athe brocht worde. Nachdem er ihne d Awisig geh het, dass Sịlas und Timọthus so schnell wie möglich sötted nachecho reiseds ab.

16 Während Paulus z Athe uf si het gwartet, isch är ganz ufbrocht gsy, won är het gseh, dass d Stadt voll Götze isch gsy.

17 Also het er ir Synagoge mit de Jude und de angere Lüt agfange wo Gott abet hei rede und z argumentiere. Das het är o jede Tag ufm Marktplatz gmacht mit dene, wo grad da si gsy.

18 Sowohl einigi vo de epikurẹische als au vo de stọische Philosophe hend jedoch ahgfange mit ihm z diskutiere, und mengi hend gmeint: "Was wött dä Schwätzer denn sege?" Anderi widerum: "Er schiint usländischi Gottheite z verchünde." Si hei das gseit, wüu är het di gueti Botschaft vom Jesus und der Uferschtehig bekannt gmacht.

19 Da hei si ne ergriffe und hei ne zum Areopạg gfüehrt. Si hei gseit: "Chömmer erfahre, was das für ne ne neui Lehr isch wo du redsch?

20 Du füehrsch hie Sache i, wo i üsne Ohre frömd töne, u mir möchtet wüsse, was es dermit uf sich het."

21 Tatsächlech hei aui Athener u Usländer verbracht, wo sech dert hei ufghaute, ihri Freiziit gwöhnlech mit nüt angers aus nöis z verzeue oder z ghöre.

22 Paulus drno isch i der Mitti vom Areopạg gstande u het gseit:

"Männer vo Athe! Wini gseh schiinet ihr i jedere Hisicht meh Ehrfurcht vor Gottheite z ha als anderi.

23 Won i zum Bispiu bim umegah ha ufmerksam d Gägeständ betrachtet, wo ire verehrt, han i o e Altar gfunde mit dr Inschrift: 'Für en unbekannte Gott'. Was ihr etze unwissentlich abäte den, des vukünd i äich.

24 Der Gott, wo d Welt u aues drin gmacht het, er, der Herr vom Himmel u der Ärde, wohnt nid i Temple, wo vo Mönschhand gmacht si.

25 O wird er nid vo Mönschehänd bedient, so aus ob er öppis würd bruche, schliesslech git er säuber aune Mönsche Läbe u Atemt u aues.

26 Er het us emene Mönsch alli Völker gmacht u si uf de ganze Erdoberflächi la wohne. U är bestimmt di feschtgleiti Zyte u di feschtgsetzte Gränze, wo d Mensche wohne sötte.

27 Si sötte Gott sueche, damit si ne ertaste und würklech finge chönnte. U tatsächlech ischer eim jede vo üs nid färn.

28 Denn dur ihn hei mir Läbe und bewege üs und existiere. Es hei ja o einigi vo oine Dichter gseit: 'Di simer o sini Ching.'

29 Da mir etze Gottes Chind si, sötte mr nid meine, ds göttleche Wäse syg wie Gold oder Silber oder Stei, we öppis wo d Kunscht u d Iifallsrichtum vom Mönsch hervorbracht het.

30 Gott het über d Ziite settigi Unwüsseheit hiiwäggseh, doch itz laht er allne Mönsche überall verkünde, dass si sölle bereue.

31 Denn är het e Tag feschtgsetzt, won är es grächts Urteil über di bewohnti Erde rede wird dur e Maa, won är derzue bestimmt het. Und är het aune Mönsche e Garantie derfür gä indem är ne vo de Tote uferweckt het."

32 Wo si nun vonere Uferstehig vo de Tote ghört hei, hei einigi ahgfange spotte. Anderi hei gseit "Über das wei mir es angers Mal meh vo dir ghöre".

33 Da isch Paulus wägg,

34 doch einigi Männer hei sich ihm a gschlosse u si gläubig worde. Unger dene sy Dionỵsius, e Richter vom Areopạgs gsi, und e Frau mit Name Damạris sowie anderi.