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Apostelgschicht 16 vo 28

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Apostelgschicht 16 vo 28

16:1 So isch är uf Dẹrbe cho u o uf Lỵstra. Dert hets e Jünger namens Timọtheus gä. Är isch dr Sohn vonere gläubige Jüdin gsi, sy Vater isch jedoch Griech gsi.

2 Timọtheus het bi de Brüedere in Lỵstra und Ikọnion e guete Ruef gha.

3 Paulus het d Wunsch üsseret, dass de Timọtheus nen begleitet het. Er nimmt nen un bschnittet nen wäg d Jude in der Gegend, denn sie hän alli gwüsst, dass si Vater Griech war.

4 Wo si dür d Schtädt reschte, hei si de Brüeder die zu beachtende Beschlüss vo dr Aposchtel un dr Älteschte in Jerusalem überbrocht.

5 Drufhin si d Versammlige im Gloube witer gstärkt worde und hei Tag für Tag a Zahl zuegno.

6 Ou si dür Phrỵgie zoge und ds Land Galạtien, wüu dr heiligi Geischt si dra hinderet, ds Wort Gottes ir Provinz Asie z verchünde.

7 Wo si denn nach Mỵsien abchoo si, hei si sich bemüehte nach Bithỵnie z glange, doch dr Geischt Jesus het's nid zue glo.

8 Da hei si a Mỵsie verbii zoge und si nach Trọas durab cho.

9 In der Nacht het der Paulus e Vision gha. E Maa us Mazedọnie isch da gstande u het en iidringlich: "Chum übere uf Mazedọnie und hilf uns!"

10 Sobald er d Vision gha het, heimer nach Mazedọnie versuecht. Mir si zu däm Schluss cho, dass Gott üs grüeft het, um ihne die gueti Botschaft z verchünde.

11 Mir stache auso vo Trọas us in See und si uf direktem Wäg nach Samothrạk gfahre u am nächschte Tag uf Neạpoli.

12 Vo dert us sy mir wyter uf Philịppi – e Kolonie –, dr bedütendschte Stadt i däm Bezirk vom Mazedọnie. Dert sy mer es paar Täg blybe.

13 Am Sabbat sy mir zum Tor use ane Fluss gange, wo mir e Gebetsstätte vermuetet hei. Mir hei is gsetzt und hei aagfange mit de Froue rede, wo zämecho si gsi.

14 E Frou namens Lỵdia, e Purpurhändlerin us dr Stadt Thyatịra wo Gott abätet het, het zue ghärt und d Jehova het ihres Härz wiit göffnet, so dass si däm, wo Paulus gseit het, Ufmerksamkeit gschänkt het.

15 Wo si u ihri Husgmeinschaft hei sech la toufe, bitt se üs idringlech: "Wenn ig eurer Meinig nach Jehova treu bi, de chunnt u blibt i mim Huus." Si het üs regelrecht drängt.

16 Eines Tages het üs uf em Wäg zur Gebetsstätte es Dienstmeitli begägnet, wo vomene Geist, emene Wahrsagerdạ̈mon, besse isch gsi. Sie het ihre Herr durch Wahrsagerei grosse Gwinn ibrocht.

17 Das Meitli isch Paulus gloffe u üs ständig hinger dra u het gruefe: "Di Mönsche sy Sklave vom höchschte Gott. Sie verkündet nech der Wäg der Rettig!"

18 Des het sie vieli Däg lang doe. Schliesslich isch s Paulus zviel worde. Er dräiht sich um un sait zue däm Geischt: "Ich bfehl dir im Name Jesus Christus: Fahr uns! Sofort het sie dr Geischt verliesst.

19 Wo etze ihri Herre gsäh hei, dass ihri Ussicht uf Gwünn dahi isch, hei si Paulus und Sịlas packt u uf de Marktplatz zu de Vorsteher gschlappt.

20 Si füert se vor d Magistrate u hei gseit: "Di Mensche bringe grossi Unrueh in unseri Stadt. Si si Jude

21 u verkünde Brüch wo mir aus Römer nid dörfe aanä oder usüebe."

22 D mengi het sech gschlosse gäge si, u nachdem d Magistrate ne d chleider abegrisse hei, hei si befehl gä, si mit rute z schlah.

23 Me het ne viu Schläg versetzt u het se is Gfängnis la werfe. Em Gfängnisufseher isch befohle worde, si guet z bewache.

24 Wül er dä Befähl übercho het, het er se i dinnere Gfängnis gworfe u het ihri Füess i Stock gschlosse.

25 Um Mitternacht aba bäte Paulus un Sịlas un priese Gott mit Lieder. D Gfangene hän ne zue ghärt.

26 Plötzlich hets es grosses Erdbebe gäh, sodass d Fundament vom Gfängniss erschütteret worde si. Im gliche Ougeblick hei d Türe ufgumpet und d Fessle vo aune hei sich glöscht.

27 Wo dr Gfängnisufseher ufwachet het u di Gfängnisture offe het gseh, het är sis Schwert zoge u het sich weue umbringe, wüu är het gmeint, di Gfängnige sige gflohe.

28 Paulus aba het luut gruefe: "Du dir nüt a! Mir si alli hie!" 29 Der Gfängnisufseher verlangt Liecht un isch ine gloffe. Zitternd isch er vor Paulus und Sịlas nieder gfloge.

30 Är het se usegfüehrt u het gfragt: "Ihr Herre, was mues i mache, damit i grettet werde?"

31 Sie antwortet: "Glaub a dä Herr Jesus und du wirsch grettet werde, du und dini Husgmeinschaft."

32 De hei si ihm verkündet u aune wo i sim Huus si gsy, ds Wort Jehovas.

33 Är het si i dere Nachtstund mit gno und het ihri Wunde reinigt. När si er und sini ganzi Husgmeinschaft sofort touft worde.

34 Är het si i sys Huus gholt u het der Disch für si decke lo. Bi ihm u sire ganze Husgmeinschaft het grossi Fröid gherrscht – itz, won är zum Gloube a Gott isch cho.

35 Wo es Tag isch worde, hei d Magistrate d Amtsdiener mit der Aordnig gschickt: "Lass die Manne frei."

36 Der Gfängnisufseher het's Paulus brichtet. Är het gseit "Die Magistrate hei Männer härgschickt, damit Ihr beidi frigloh wärde. Chömet auso jitz use und geit i Friede."

37 Paulus aba het zue nene gsait: "Sie hei üs ohni Verurteilig öffentlech usgspeitscht, obwou mer Römer si,a und hei is Gfängnis gworfe. Wei sy üs jitz heimlech usewerfe? Das chunt nid frog! Si söue säuber härecho u üs usbegleite."

38 D Amtsdiener händ diä Antwort dä Magistrate mitteilt. Die händs mit dr Angst z'tue, wo si ghört händ, dass d'Männer Römer sy gsy.

39 Auso si si si cho u hei se probiert z beschwichtige. De hei si se usegleitet u bätte, us dr Stadt wägzgah.

40 Nachdem die beide ds Gfängnis hei verloh, si si jedoch zum Huus vo Lỵdia gange. U wo si d Brüeder hei gseh hei si ne Muet gmacht u si dert wägg.