Galater 5 vo 6
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Galater 5 vo 6
5:1 Für e settigi Freiheit het üs dr Christus frei gmacht. Drum blibt standhaft u lönd euch nid wider ines Joch vor Sklaverei spanne.
2 Gseht! Ich, Paulus, sag äich, dass Chrischtus äich nütze wird, wenn ihr euch lönd beschnide.
3 Ig bezüge no einisch jedem Mönsch wo sech laht la beschnide, dass är verpflichtet isch ds ganze Gsetz z haute.
4 Ihr sin vu Chrischtus trennt, ihr, de ihr vusuecht, durch Gsetz fir Grecht erklärt z wäre. Ihr hän sini unverdienti Güte verlore.
5 Mir aber erwarte dür d Geischt sehnsüchtig di erhoffti Grechtigkeit als Folg vom Glaube.
6 Denn we me mit Christus Jesus verbunde isch, het weder Beschneidig no Unbschnitteheit irgend e Wärt, vilmeh isch es Gloube, wo dür Liebi würkt.
7 Ihr sid guet gloffe. Wär het öich dra ghinderet dr Wohrheit wyter ds ghöre?
8 Di Art Argumentation stammt nid vo däm wo euch berüeft.
9 Chli Suurteig durchsüürt der ganz Teig.
10 I bi zueversichtlich, dass Ihr wo ihr mit em Herr verbunde sind, nid andersch dänke werde. Doch wer immer Öich dürenandbringt, wird ds Urteil becho woner verdient.
11 Was mi betrifft, Brüeder, weni immer no d Beschneidig predige, werum wirdi de no verfolgt? Demfall wär ja de Marterpfahl als Stolperstein besitigt.
12 Ig wünschti die Manne wo euch wei beunruhige würde sich entmanne.
13 Brüeder, ihr sin zur Freiheit bruefe worde. Brucht die Freiheit aber nid derzue, sündige Wünsch nachezgah, sondern dient enand in Liebi wie Sklave.
14 Denn ds ganze Gsetz findet sini Erfüllig imene einzige Gebot. Es lutet: "Dü sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst.
15 Wenn ihr äich aba ständig gegesitig bisst un vuschlingt, dann passt uf, dass ihr äich nit gägesitig vernichtet.
16 I säg aber: Lönd euch immer vom Geist leite, denn werded ihr sündige Wünsch keinesfalls nohgäh.
17 Denn di sündigi Natur mit ihrem Verlange schtoht im Widerschpruch zum Geischt un dr Geischt zue sinene Natur. Si si enang entgägegsetzt, sodass dir genau das nid machet, waser wet mache.
18 Usserdem underschtehn ihr nit däm Gsetz, wenn ihr äich vum Geischt leite len.
19 Nun sy d Uswürkige vor sündige Natur dütlech z erkenne. Es sy sexuelli Unmoral, Unreinheit, dreists Verhalte,
20 Götzendienst, Spiritismus, Feindseligkeit, Striit, Eifersucht, Wutusbrüch, Uneinigkeite, Spaltige, Sekte,
21 Neid, Trunkenheit, wilde Partys und dergleichen. Drvor warn i Nech im Vorus, wie i euch scho gwarnt ha. Wer so öppis tribt, wird Gottes Königrich nid erbe.
22 D Frucht, wo der Geischt füre bringt, dergäge isch Liebi, Friede, Geduld, Fründlichkeit, Güte, Glaube,
23 Milde, Selbstbeherrschig. So öppis verbietet keis Gsetz.
24 Usserdäm hei die, wo zu Chrischtus Jesus ghöre, di sündigi Natur mit ihrne Lydeschafte u Wünschli a de Pfahl gnaglet.
25 Wemer dürne Geischt läbe, de wei mir o wyter dürne Geischt e ordentleche Läbenswandu füehre.
26 Mir wöhnd nid egoistisch werde, nid mitenand wetteifere oder üs gägesitig beneide.