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Matthäus 16 vo 28

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Matthäus 16 vo 28

16:1 Dert sy d Pharisäer cho u Sadduzạ̈er zu ihm. Si hey ne wöue uf d Prob steue und bätte därum, si es Zeiche vom Himmu la z gseh.

2 Är het erwyderet: "Wenn der Obe aabricht, säget Der: 'S git schöns Wätter, denn der Himmel isch füürrot',

3 u am morge: 'Hüt git's winterlechs, rägnerischs Wätter, denn der Himmel isch füürrot, aber tüschter."Ds Usgseh vom Himmel chöit dir düte, aber nid d Zeiche vo dr Zyt.

4 E bös, untreui Generation verlangt immer wider es Zeiche, doch si wird kes übercho – nume ds Zeiche Jonas." Damit het er se verlüre u isch witer gange.

5 D Jünger si angeri Ufer gfahre, hei aber Brot vergässe gha mitznäh.

6 Jesus het zu ihne gseit: "Haltet d'Auge offe und näme euch vor dem Sauerteig vo de Pharisäer und Sadduzạ̈er in Acht."

7 Da hei si hin und her überleit und hei zuenang gmeint: "Mir hei ke Brot mitgno."

8 Jesus het das gmerkt und het sie gfragt: "Warum diskutiered ihr drüber, dass ihr kei Brot debii hend? Hend ihr so wenig Glaube?

9 Begriffet Ders immer nonig u wüsset Der nümm, wi das mit de 5000 Ma u de füf Brot isch gsy u wie viu Chörbli ihr zämebecho hei?

10 Oder mit de sibä Brotä für die 4000 u wi viu grossi Chörbä dir da ufgsammlet heit?

11 Wieso merked ihr nid dassi keis Brot meine sondern eu vor em Surteil vode Pharisäer und Sadduzạ̈er warne?"

12 Da begriffe si, dass är se nid vor em Suurteig für Brot gwarnt het, sondern vor dr Lehr vor Pharisäer und Sadduzạ̈er.

13 In der Gegend vom Cäsarẹa Philịppi aacho, het Jesus sini Jünger gfragt: "Für wen halte d Lüt der Menschensohn?"

14 Si hei antwortet: "Einigi säge: Johạnnnes der Täufer, anderi: Elịa, und no anderi: Jeremia oder ein andere Prophet."

15 Da het er si gfragt: "Und ihr, für wer haltet ihr mich?"

16 Sịmon Petrus antwortet: "Du bisch der Christus, der Bueb vum lebändige Gottes."

17 Als Reaktion druf het Jesus gseit: "Glücklich bisch du, Sịmon, Sohn vom Jona denn das weisch du nid vo Mönsche sondern vo mim Vater im Himmel.

18 Und i säg dir: Du bisch Petrus, u uf dene Felse werdi mini Versammlig baue, u d Tore vom Grab werde se nid überwältige.

19 Ich wird der d Schlüssel vom Chönigrich vom Himmel gä. Was immer du uf der Ärde bindisch, wird im Himmel scho bunde sy, u was immer du uf der Ärde lösch, wird im Himmel scho glöst sy."

20 De wis är d Jünger usdrücklech a, niemerem z'säge das är dr Christus isch.

21 Vo da aa hät Jesus siine Jünger erklärt, dass er nach Jerusalem gah und dur di Ältiste, Oberpriester und Schriftglehrte vill mues liide, me söll ihn umbringe und er am dritte Tag uferweckt wird.

22 Da het ne der Petrus uf d'Site gno u het agfange, ihm Vorhautige z'mache: "Sig nid so hert zu dir, Herr! Das wird dir ganz bestimmt nid passiere."

23 Doch Jesus het sech vom Petrus wägdräit u het gseit: "Gang hinger mi, Satan! Du bisch für mi e Stolperstei, wüu du nid wie Gott dänksch, sondern wie Mönsche."

24 Da het Jesus zu sine Jünger gseit: "Wer e Nachfolger vo mir wott sy, mues sech säuber verlügnet, sy Marterpfahl näh u mir ständig fouge.

25 Denn wer sis Läbe wett rette wirds verliere, aber wer sis Läbe minetwäge verlürt wirds finde.

26 Was bringts eim Mönsch scho, wenn är die ganzi Wält gwönnt, aber sis Läbe verliert? Oder wogege wird e Mönsch sis Läbe ytusche?

27 Der Menschensohn wird nämlich mit sine Engel i der Herrlichkeit vo sim Vater cho und jedem das gä, was er für sis Verhalte verdient.

28 Ig versichere euch: Einigi vo dene wo hie stöh wärde uf ke Fall stärbe, ohni z gseh wie dr Mönschensohn i sim Chönigrich chunnt.