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Matthäus 22 vo 28

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Matthäus 22 vo 28

22:1 Jesus het wyter i Bilder mit ihne gredt:

2 "Mit em Königrich vom Himmel isch es wi mit emne König wo für si Sohn e Hochzitsfiir verastaltet het.

3 Er het sini Sklave beuftragt, d Iiglade zu Hochzitsfiir z rüefe, aber si hei nid wöue cho.

4 Dänn het är witeri Sklave los gschickt mit em Uuftrag: 'Richtet der Iiglade aus: "S Fescht isch vorbereitet, i ha mini Schtiier u mis Mastvieh la schlachte u aues isch fertig. Chunnt zur Hochzitsfiire.""

5 Doch es isch ne egau gsy u si si wägg – die einte hei nach ihre Fälder gluegt, di angere hei sech um ihri Gschäft kümmeret.

6 Die Übrige aber hei sini Sklave packt, hei si entwürdigend behandlet u bracht.

7 Hässig isch dr König sini Truppe entsunde, het d Mörder töte und het ihri Schtadt verbrennt.

8 Denn het är zu si Sklave gseit: 'D Hochzitsfiir isch vorbereitet, aber di Iiglade si es nid wert gsi.

9 Geit auso uf d Strosse wo us dr Stadt usefüehre u ladet jede zur Hochzyt ii wo nech begägnet.'

10 Da sy d Sklave use uf d Strosse u hei aui zäme gholt, wo si troffe – Bös u Gueti. Drufhin het sech dr Feschtsaal mit Gescht gfüllt.

11 Wo de König inecho isch zum sich d Gäst aaluege, het er en Maa entdeckt wo kes Feschtgwand aagha het.

12 Da het er ne gfragt: 'Fründ, wie bisch du hie eigetlech ohni Feschtgwand inecho?' druf het der Maa nüt z antworte.

13 Der König bfahl sy Diener: 'Fesslet ne a Händ u Füess u rüeft ne use id Dunkuheit. Dert wird er brüele u mit de Zähne knirsche.'

14 Denn es si vieli iiglade, doch wenig userwählt."

15 Danach si d Pharisäer ga und hei gmeinsam Plän gschmiedet um ihn mit sine eigete Wort i ä Fau z locke.

16 Si hei ihri Jünger zäme mit Parteianhänger vo Herodes zu ihm gschickt. "Lehrer, mir wüsse, dass du wohrheitsliebend bisch und i Wahrheit lehrsch, wie me nach em Wille Gottes söll läbe", hei si gseit. "Au isch dr d Anerkennig vo angerne nid wichtig, denn luegsch nid uf ds Üssere.

17 Säg üs auso, wie du dänksch: Isches richtig, dä Cäsar Chopfstüür zahle oder nid?"

18 Doch wöu Jesus ihri bese Absicht duregluegt het, het er gantwortet: "Warum stellet ihr mich uf d Prob, ihr Heuchler?

19 Zeigt mr die Münze, womit d'Stüür zahlt." Da hei si ihm es Denar bracht. 20 Er het gfragt: "Wissenes Bild und Aufschrift ist das?"

21 "Cäsars", hei si gantwortet, was er gseit het: "Denn gebed der Cäsar zrugg, was der Cäsar ghört, und Gott, was Gott ghört."

22 Wo si das ghört hei, sy si sprachlos gsy. Si hei ne i Rueh gloffe u isch dert wägg.

23 Am gliche Tag si die Sadduzạ̈er cho wo ja behaupte es gäb ke Uferstehig. Si hei ne gfragt: 

24 "Lehrer, Moses hat gesagt: 'Wenn ein Maa stirbt, ohne Kinder zu haben, soll sein Brüder die Witwe hürate, um ihm nachkommen zu sichern.'

25 Hie hets einisch sibni Breda gä. Dr erscht het ghürate u isch de gstorbe, u wüu er ke Nachkomme het, het er d Frau sim Brüeder hingerloh.

26 Zum zwöite isch es genauso gange, denn em dritte u so witer bis alli sibe tot gsi.

27 Aus Letschti vo aune isch o d Frou gstorbe.

28 Wem vo dene sibe wird d Frau also bir Uferstehig ghöre? Si si ja aui mit ihre verhürotet gsi."

29 Jesus git zur Antwort: "Ihr irrt eu, denn ihr kennet weder d Schrifte no d Macht Gottes.

30 Wenns uferstönd, hürate manne nid und fraue werde nid verhüratet, sondern si si wie engel im himmel.

31 Was etze d Uferschtehig vo de Dote betrifft: Hän ihr nit gläse, was Gott zu äich gsait het:

32 'Ich bi dr Gott Abrahams un dr Gott Isaaks un dr Gott Jakobs'? Er isch nit dr Gott vu d Dote, sundern dr Lebändige.'

33 Nachdem d Lüt das hei ghört, si si vo däm woner glehrt het, töif beidruckt.

34 Wo d Pharisäer ghört hei, dass är die Sadduzạ̈er zum Schweige bracht het, hei si sech zure Gruppe zämetreit.

35 Eine vo dene, e Gsetzestexperte, het Jesus uf d Prob wöue stelle und gfragt:

36 "Lehrer, welles isch s wichtigste Gebot im Gsetz?"

37 Är het antwortet: " "'Liebe Jehova, di Gott, mit dim ganze Herze, diner ganze Seel und dim ganze Denke.'

38 Das isch ds wichtigschte u erschte Gebot. 39 Z zwöite isch ihm ähnlech u lutet: 'Du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst.'

40 Di zwöi Gebot si d Grundlag für ds ganze Gsetz und d Prophete."

41 Jesus het jetzt di versammlete Pharisäer gfragt:

42 "Was dänket Der über den Christus? Wessener Sohn ist er?" Sie antwortet: "Der Sohn David."

43 Da het är wyter gfragt: "Wie chunnts den dass de David ihn unter Inspiration Herr nennt, wenn är seit:

44 'Jehova het zu mim Herrn gseit: "Setz di a mini rächte Site, bis i dir dini Füess lege"'?

45 We de David ihn Herr nennt, wieso isch er denn si Sohn?"

46 Da het ihm niemer meh es Wort chöne entgäge, u vo da a trout het sich niemer me, ihm Frage z stelle.