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Sprüch 25 vo 31

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Sprüch 25 vo 31

25:1 Au das sy d Sprüch Sạlomos. Si sy vo de Manne Hiskịas, em König vo Juda, übertrage:

 2 Es ehrt Gott, e Sach gheim zhalte, und es ehrt Könige, e Sach z erforsche.

 3 Wi dr Himmel ufe u d Erde tüüf isch, so unerforschlich isch ds Härz vo Könige.

 4 Entferne d Schlacke vom Silber und es wird völlig glüteret usecho.

 5 Entfärne de Böse us dr Gägewart vom König u sy Thron wird i Gerechtigkeit gfeschtigt wärde.

 6 Ehr di nid säuber vorem König und nimm ke Platz unger wichtige Lüt ii.

 7 Denn es isch besser we är zu dir seit: "Chum do häre" als dass är di i Gägewart vomene Edel erniedriget.

 8 zieh nid übereilt vor gricht, denn was wirsch tue wenn di mitmensch di später demüetiget?

 9 Klarer din Fall mit dim Mitmensche, aber verzell nid witer was dir im Vertraue gseit worde isch,

10 damit der zuehörendi di nid beschämt und du nüt schlächts verbreitisch wo nid cha zrug gno werde.

11 Wi goldigi Öpfel i silberne Schale isch es Wort, gredt zur richtige Ziit.

12 Wi ne goldige Ohrring u wi Schmuck us feinem Gold isch wiissi Zrächtwisig fürs ghörende Ohr.

13 Wi chüelende Schnee am Ärntetag isch ä treue Bote für die, wo ne schicke. Är erfrischtet sy Herr.

14 Wi Wolke u Wind wo ke Räge bringe isch öpper wo mit em ne Gschänk prahlt woner nie überreicht.

15 Mit Geduld gwünnt me e Befehlshaber für sich und e sanfti Zunge cha e Chnoche zerbräche.

16 Wenn du honig fingsch essisch nur soviel wi nötig. Nimmsch zviel, muesch di vilicht übergeh.

17 Betritt nume selte ds Huus vo dim Mitmensche, damiter nid gnue vo dir bechunnt u di hasst.

18 Wi ne Chriegsschüel und e Schwert und es spitzer Pfiil isch öpper wo gäg sine Mitmönsche fausch usgseit.

19 Wie e verbröckleche Zahn oder es Fuess ohni Haut isch ds Vertraue uf ne unzuverlässige Mönsche i schwirige Zyte.

20 Wie öpper, wo amene chalte Tag Chleidig ableit, u wi Essig wo me uf Alkalia güesst, so isch de wo eim truurige Härze Lieder vorsingt.

21 Wenn di Find hungrig isch gib ihm Brot z ässe, u wenn er durstig isch gib ihm Wasser z trinke.

22 Denn so sammlisch glüehndi Chole uf sim Haupt u Jehova wird di belohnä.

23 Der Nordwind bringt ä Rägguss und ä gschwätzigi Zunge äs hässigs Gsicht.

24 Besser isch es ufere Dachecke z wohne als mitere striitsüchtige Ehefrau im gliche Huus.

25 Wi chüels Wasser für ne müedi Seel, so isch e guete Bricht usemene ferne Land.

26 Wi ne trübe Quelle und e verschmutzete Brunne isch e grächte Mönsch, wo emene Böse nooe git.

27 Zviu Honig z ässe isch nid guet, no isches ehrehaft di eigeti Ehr z sueche.

28 Wi ne Stadt mit niedergrissene Muur isch dr Maa, wo sis Temperament nid cha zügle.